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Gourmetismus in Schweinfurt / Unterfranken

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Pfannkuchen vs. Pancake (flapjack, griddle cake) – der kleine aber feine Unterschied

Dienstag 11. Januar 2011 von Hannes H.M. Endress

Pancakes

Pancakes

Was unterscheidet den amerikanischen Pancake (dt. Pfannkuchen) vom deutschen Pfannkuchen (am. Pancake)?

Viele werden sich jetzt denken, daß es da an und für sich doch gar keinen Unterschied gibt. Alles nur wieder ne Modeerscheinung?! Mit Neffen! Äh nein, mit Nichten!

Aus gegebenem Anlaß habe ich mich etwas intensiver mit diesem Thema befaßt und konnte feststellen: der Unterschied, den es gibt, der ist klein aber fein … natürlich mit den geschmacklichen Auswirkungen. Aber worin besteht nun der maßgebliche Unterschied zwischen den zwei, in der Pfanne zubereiteten, Teigwaren?

Pancakes mit Schokolinsen

Kurz und knapp: das Backpulver und das Verhältnis der Zutaten! Im Grundrezept gleichen sich beide Spezialitäten bei der Art der Zutaten. Mehl, Eier, Milch, Salz. Allerdings wird beim Pancake in der Regel noch Backpulver beigemischt. Dies bewirkt beim Backen in der Pfanne Bläßchenbildung und diese wiederum verleiht dem Pancake seine bekannte “Fluffigkeit”, sprich er ist luftiger. Zusätzlich verstärkt man diesen Effekt, wenn man das Ei trennt, steif schlägt und dann unter den Teig hebt. Ein weiteres Merkmal ist der Zuckeranteil, der beim Pankcake weitaus höher ausfällt, beim Pfannkuchen eigentlich gar nicht vorhanden ist.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist das Verhältnis der einzelnen Zutaten. Beim Pfannkuchen fällt das Backpulver gänzlich weg, dafür ist in der Regel der Eier- und Milchanteil höher. Dies hat zur Folge, daß der Pfannkuchen schwerer und nicht so luftig ist, wie der Pancake. Das Grundrezept für den Pfannkuchen ist so konzipiert, daß sich ein weitgehend neutral schmeckendes Ergebnis einstellt. Auch verteilt sich der Teig in der Pfanne wesentlich leichter, da er bei weitem flüssiger ist, als der Pancake-Teig.

Flapjack-Turm

Auch die Art der Zubereitung unterscheidet sich, besser sollte sich unterscheiden. Der Pfannkuchen, sofern als deftige Version gewünscht, wir in der Regel in einer normalen Pfanne entweder mit Butter oder Butterschmalz gebraten. Beim Pancake verwendet man normalerweise eineleicht eingefettete, so genannte ‘griddle’. Diese ist nichts anderes, als eine viereckige Bratpfanne mit sehr niedrigem Rand.

Während der Pfannkuchen meist größer als 15cm ist, beläuft sich der Durchmesser eines Pancake durchschnittlich auf ca. 10 bis 12 cm. Der Pfannkuchen ist also wesentlich größer. Auch die Oberfläche unterscheidet sich. Beim Pancake wartet man, bis sich auf der Oberfläche Bläßchen bilden. Dies ist das Zeichen, daß der Pancake auf der anderen Seite hinreichen gebacken wurde – also Zeit zum Wenden. Die Farbe sollte goldbraun sein, ehr ins Helle als ins Dunkle gehen, und die Oberfläche ist nicht knusprig, sondern noch immer luftig weich. Die Stärke des Pancake ist regelmäßig. Der Pfannkuchen ist weißt dagegen unterschiedliche Stärken auf und ist auch im Bräunungsgrad bei weitem nicht so regelmäßig gestaltet.

Flapjacks in da Griddle

Oft wird der Pfannkuchen auch weitaus dunkler gegessen (ich persönlich kenne das noch so aus meiner Kindheit).
Und wer jetzt das Crepe, das Galette, das Bliny, den Eierkuchen oder was auch immer vermißt, der lasse sich gesagt sein, im Grunde genommen sind das alles Pfannkuchen. Natürlich hat jede Region ihre eigene Art und Weise oben benannte Teigspeise in der Pfanne zuzubereiten. Und alle unterscheiden sich bei der Wahl der Zutaten und der Art der kleinen geheimtricks, wie man den Pancake noch fluffiger, das Crepe noch dünner und den Pfannkuchen noch deftiger hinbekommt. Aber eines haben sie alle gemeinsam: sie schmecken verdammt gut (vor allem wenn sie von Oma gemacht sind).

In diesem Sinne: Mahlzeit!

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Gaststätte am Berghof in Kützberg

Sonntag 31. Oktober 2010 von Hannes H.M. Endress

Gestern Abend hat’s uns mal wieder in die Gaststätte am Berghof in Kützberg verschlagen … und es war ein richtig schöner Abend mit verdammt gutem Essen.
Fleisch und Beilagen waren geschmacklich echt top, also sehr gut gewürzt und das Fleisch war auf den Punkt gebraten. Wir hatten zwei Griechische Platten bestellt und unsere individuellen wünsche wurden ohne wenn und aber erfüllt. Wer also mal richtig gut griechisch essen gehen will – auf nach Kützberg!
Naja, die Bilder sprechen für sich ;-) .

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“H.M.” Background: Das Problem mit der Kruste und das Krustenschwein

Donnerstag 20. Mai 2010 von Hannes H.M. Endress

Kruste – einfach lecker und paßt so ziemlich zu allem: Schnitzel, Pizza, usw. Leider auch zum Krustenbraten und da gehört sie ja dann auch einmal hin. Da ja jeder zu seinem Krustenbraten auch ein ordentliches Stück Kruste haben will, bleibt meist für die Kombination mit anderen Gerichten nicht viel übrig.

Ergebnis des letzten Zuchtversuchs.

Aber all jenen, die in der Vergangenheit auf ihr Stück Kruste zur Pizza oder zum Schnitzel verzichten mußten, kann vielleicht schon bald geholfen werden. Wir haben den Versuch gestartet, parallel zum gemeinen Hausschwein, ein Krustenschwein zu züchten. Zwar haben wir in den letzten Wochen und Monaten herbe Rückschläge erlitten – aber wir geben nicht auf.
Von Seiten dritter wurde auch bereits der Vorschlag an uns herangetragen, doch gentechnische Mittel und Wege in Erwägung zu ziehen. Dies hat in unseren Reihen heftige Kontroversen verursacht. Zum einen stehen die Aussichten, bei der Züchtung des Krustenschweines auf natürlichem Wege Erfolge zu erzeilen, sehr schlecht, zum anderen würde der Einsatz von Gentechnik zwar zum gewünschten Ziel führen, nur würde der natürliche Geschmack und die Ursprünglichkeit auf der Strecke bleiben. Letztendlich haben sich die Gegner der Gentechnik in unseren Reihen durchgesetzt.

Wir halten unsere Leser natürlich über jeden weiteren Fortschritt bei der Züchtung des Krustenschweines auf dem Laufenden.

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Die Krusten-Pizza Petition

Donnerstag 20. Mai 2010 von Hannes H.M. Endress

In naher Zukunft werden wir eine Petition für die Krusten-Pizza beim Deutschen Bundestag einreichen.

Da sich das Krusten-Schnitzel bereits als der Renner erwiesen hat und auch die Einführung problemlos über die Bühne gegangen ist, sollen nun auch die Startschwierigkeiten bei der Krusten-Pizza beseitigt werden.

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Das Krustenschwein und die Krustenpizza – Schießhaus Schweinfurt

Mittwoch 14. April 2010 von Hannes H.M. Endress

Sö, nachdem ich in den vergangenen zwei Wochen in der Eifel verköstigt wurde, durfte ich heute endlich wieder beim Stammtisch im Schießhaus essen.

Ich hab es gewagt und mir eine Krustenpizza bestellt! Ja, richtig gehört! Krustenpizza – und das hat nix mit extra knusprigem Rand zu tun. Als belag hab ich mir Krauste vom Krustenbraten dazu bestellt. Einfach DER Hammer auf einer Jägerpizza mit Salami.
Und da wären wir auch gleich beim Krustenschwein. Stellt euch mal ein Schwein vor, an dem nur Schwarte ist. Sprich, wenns aus dem Ofen kommt, dann ist die quasi reine Kruste! Also da fänd ich’s durchaus mal gerechtfertigt, ein paar Landwirtschaftssubventionen in die Zucht zu investieren.

Kruste rules!

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Wie schauts in der Schlachtschüssel-Kreisliga?

Samstag 27. März 2010 von Hannes H.M. Endress

Jaja, da waren wieder die Schlachtschüsselprofis am Werk. Die armen Schweine! Also ich mein wirklich die Viecher.

Was die da abgezogen haben grenzt ja schon fast an “Genozid an der Rasse Gemeinees Hausschwein” ;-) .

Sacht ma? Hat sich an der Spitze der Schweinfurter Schlachtschüssel-Kreisliga was getan? Is seit Jahren der einsame Zweikampf zwischen DKS und dem Regulator Man um den Spitzenplatz.

Es lebe die Original Schweinfurter Schlachtschüssel vom Brett! Hauts Nei!

Kategorie: "Vier Jahreszeiten" in Forst, Allgemein, Essen im Landkreis Schweinfurt, Fleischsorten, Fränkisches Essen, Original Schweinfurter Schlachtschüssel vom Brett, Schweinefleisch | Keine Kommentare »

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